Das Jahr 2025 war in der Hoffnungskirche Bielefeld von Wechseln und Neuanfängen geprägt. Von Januar bis Mai haben wir den Berufungsprozess und die Einführung unserer Pastorin Evelyn Fillies-Strohm erlebt, wir sind sehr dankbar, dass die Vakanz nun zu Ende ist. Evelyn übernimmt seit Mai 2026 mit 75% die pastoralen Aufgaben in der Hoffnungskirche. Parallel zur Berufung hat sich auch die Gemeindeleitung neu zusammengesetzt und auch Gemeindeleiterin (Dr. Christiane Henkel und Stellvertretung Henner Weduwen) wurden neu gewählt. Wir haben in der neuen Konstellation als Team Einarbeitungszeit miteinander gebraucht und suchen noch nach einer effektiven und freudvollen Struktur für die vielen Aufgaben. Bislang sind wir in Dienstbereichen organisiert wie Gemeindeleben; Verkündigung und Seelsorge; Diakonie, Öffentlichkeitsarbeit, Mission; Haus & Hof, Verwaltung. Der Bereich Öffentlichkeitsarbeit ist derzeit nicht besetzt, das merken bei der Neugestaltung der Homepage, Social Media, und Werbung für Veranstaltungen etc. Auch im Team rund um den Gottesdienst haben neue Mitarbeitende die Koordinationsaufgaben übernommen. Pastorin Evelyn Fillies-Strohm hat sich neben den Predigtdiensten vor allem in der Seelsorge und bei der Begleitung von Gruppen und Mitarbeitenden engagiert. Als Gemeindeleitung haben wir den Neustart der Jungschar begleitet, so dass wir uns sehr freuen, dass die Jungschar nun wieder eine feste Gruppe in der Hoki ist! Fortgesetzt haben wir das Offene Café, das ca. alle 2 Wochen donnerstags für zwei Stunden geöffnet ist. Auch der Kindergottesdienst hat sich neu formiert, hier engagiert sich nun ein Team von Mitarbeitenden und Eltern- und Großeltern. Wir haben im letzten Jahr Schulungen angeboten und mitgemacht: Zur Sicheren Gemeinde im September, was wir in diesem Jahr fortsetzen werden. Außerdem haben die GL-Mitglieder eine Schulung zur Sitzungsleitung erhalten und es gab eine Schulung für die Gottesdienstmoderation in Bad Oeynhausen, die vom Bund angeboten wurde.
Wir haben den Prozess der Neustrukturierung in der Region mitverfolgt. Wir werden mit der neuen Region 11 Ostwestfalen-Münsterland neue Gemeinden kennenlernen. Unsere Wünsche für die Zusammenarbeit und Vernetzung gehen Richtung Unterstützung bei der Musik, die Stärkung des Miteinanders der Generationen sowie Erhalt und Ausbau der Aktivitäten in der jungen Gemeinde, hier vor allem Jungschar und Gemeindeunterricht. Nach der Interimszeit und der Neubesetzung unserer Pastorenstelle haben wir uns in der Gemeindeleitung auf die Suche nach einem Zukunftsbild bzw. einer Vision gemacht, u.a. bei unserer jährlichen GL-Klausur. Schritt für Schritt haben wir uns mit kreativen Materialien ein Bild von der Hoffnungskirche gemacht und es anschließend aus vier verschiedenen Perspektiven angeschaut. Nach Begeisterung, Herausforderungen und Konflikten haben wir auch danach gefragt, was zu Ende geht und was aus dieser Situation Neues geboren werden möchte. Wo hören wir den Ruf Gottes? Schließlich haben wir das Bild umgestaltet und einige erste Sätze Richtung Zukunftsbild formuliert. Darin spielen unsere Gebäude an unserem Standort im Stadtteil ebenso eine Rolle wie die Gottesdienste, die die Mitte als lebendige, inspirierende Quelle für Liebe und Kreativität bilden. Wir fragen uns auch, wie wir Menschen ein Zuhause geben können, die ausgegrenzt sind, so dass sie hier willkommen sind. Noch erleben wir die Vision in Spannung zu unserer aktuellen Situation oder Realität und fragen uns, wie die nächsten Schritte zur Verwirklichung sind. Das wird uns, z.B. bei einem Tag zum Hörenden Gebet, in diesem Jahr weiter bewegen.
Autorin: Christiane Henkel, Anzahl der eingereichten Bilder: 1, Fotograf: Frank Herrmann

