2021 07 04 04FamilieSchmidMarkus Schmid, Foto: Wolfgang Grieser

06.07.2021/JT Von Australien via Schweiz nach Halle und mit „Hallorenkugeln“ begrüßt: Pastor Markus Schmid

Eine leckere Nascherei aus der Stadt Halle sind die „Hallorenkugeln“. Sie wurden dem neuen Pastor und seiner Familie verbunden mit historischen Informationen zünftig überreicht. Als offizielle Einführung in den Dienst nutzte die Gemeinde das erste Gemeindefest nach dem Lockdown. Damit überraschte die Gemeinde ihren neuen Pastor, der keinen offiziellen Anlass erwartet hatte.
Markus Schmid wurde nach nur neun Monaten Vakanz berufen. Er ist in Australien geboren und arbeitete dort als ordinierter Pastor in einem baptistischen Bund. Nach Diensten in der Schweiz und in Mannheim nahm er die Berufung nach Halle an.

Frau Dr. Marquardt, verantwortlich in der Stadt Halle für Kultur und Sport, begrüßte Markus Schmid seitens der Stadt Halle mit einer humorvollen Anknüpfung an eigene australische Wurzeln. Sie hieß ihn herzlich willkommen und verwies auf die reichlichen historischen, kulturellen und sportlichen Highlights der Stadt an der Saale. Mitgebracht hatte sie die „Halloren“ in ihren Paradeuniformen.

Pastor Jürgen Tischler vom Landesverband NOSA begrüßte den neuen Kollegen mit einem kleinen Gewächshaus und einem Wort von der selbstwachsenden Saat von Jesus. Die Pflege der acht Handlungsfelder im Gemeindealltag sei verantwortungsvoll und anstrengend. Doch der Hirte darf sich wie der Bauer schlafen legen und darauf vertrauen, dass das Reich Gottes auf wundersame Art wächst und der Same aufgeht.

Markus Schmid, der mit seiner Frau Alison und zwei Kindern in die Saalestadt kam, legte den Psalm 23 als Beispiel für die geistliche Frucht der Treue aus. Der Hirte sei mit „Stecken und Stab“ ausgerüstet, um die Herde zu schützen und zugleich den Schafen zu helfen in der Nachfolge zu bleiben. So sei er nicht gekommen, um für alle nur ein kuscheliges Zuhause zu schaffen, sondern dafür zu sorgen, dass sie treu in der Nachfolge des Hirten bleiben können.

Die Gemeinde Halle präsentierte sich frisch und vielfältig: Die Ina Stenzel moderierte den Gottesdienst, während die Gemeindeleiterin Marlies Reichelt in der Band Bass spielte und das gemeindliche Grußwort mit Geschenk an den Pastor überbrachte. Auch die koreanische Gemeinde, die seit zwanzig Jahren ihre Gottesdienste im selben Haus feiert, freute sich mit den ca. 100 Teilnehmern über den neuen Seelsorger. Mit einer Gulaschkanone wurden die Feiernden bei sonnigem Wetter im Innenhof verköstigt und kreativ ermutigt, Kontakte zu knüpfen und im Verlauf der weiteren Feier Fragen und Wünsche an den Gemeindepastor zu stellen.

Bericht: Jürgen Tischler, Fotos Wolfgang Grieser