2021 07 04 04FamilieSchmidWolfram Nimmerrichter, Moritz und Michaela Allersmeier, Foto: Gemeinde

01.09.2021/MA/JT „Wie Petrus aus dem Boot aussteigen“ - Einführung von Pastor Moritz Allersmeier in Schöningen durch Daniel Storek

Am 29. August war es soweit. Nach 6 Monaten im Dienst wurde pandemiebedingt der offizielle Einführungsgottesdienst des neuen Schöninger Pastors Moritz Allersmeier feierlich nachgeholt. „Ich freue mich unwahrscheinlich, dass der Gottesdienst im wunderschönen Ambiente des Schöninger Schlosses stattfinden kann“, erläutert Allersmeier. „So können alle dabei sein, ohne dass wir aufgrund der Raumgröße wieder jemanden ausladen mussten.“ Wegen der erwarteten hohen Anmeldezahl hatte sich die Christuskirche lange im Voraus dafür entschieden, die Feierlichkeiten vom Gemeindezentrum in den großen Saal des Schlosses zu verlegen.


Eindrücklich beleuchtete Freund und Studienkollege Pastor Daniel Storek aus Hanau in seiner Festpredigt die Bibelstelle aus Matthäus 14, als Petrus auf das Wort Jesu das Boot verlassen sollte, um mit ihm gemeinsam auf dem See zu laufen. Ganz ähnlich, so Storek, könne es sich von Zeit zu Zeit als Hirte einer Gemeinde anfühlen. Der Ruf Jesu steht, gleichzeitig können die Aufgaben des Pastors groß sein. Beim Blick auf das menschlich „Unmögliche“ helfe die Hand Jesu, die bei Gefahr des Sinkens auf dem Wasser stets greifbar sei. „Darauf sei Verlass“, so Storek.
Neben einfühlsamen Grußworten des Landrats, der Pröpstin der Evangelisch-Lutherischen Kirche und einer Nachbargemeinde in Halberstadt, unterstrich Landesverbandsleiter Jürgen Tischler die gesellschaftlichen Veränderungen, denen Gemeinden begegnen müsse. Dies sei aber im Licht des Evangeliums durchaus möglich.
Allen Beteiligten war abzuspüren, dass sie mit dem Herzen dabei waren. Eigens geschriebene Lieder von Stefan Janzen, Leiter des Musikteams, sowie die Beteiligung des Blechbläserensembles „Tubicinum“ aus Helmstedt, machten den Festgottesdienst zu einem unvergesslichen Ereignis. Auch die Besucherzahl drückte aus, was viele sich seit Monaten wieder wünschen: Gemeinschaft. Die unter Hygieneauflagen erstellte Sitzordnung ließ am Ende keinen Platz mehr freibleiben.

Bericht: Moritz Allersmeier, Fotos: Gemeinde