Fragen zu ...

Fragen besser

 

Newsletter

Über unseren Newsletter verschicken wir aktuelle Informationen.

Interner Bereich

Angemeldet siehst Du mehr!

(Sicherheitsschlüssel nur
wenn vorhanden)


MDZ-Artikel.JPG05.10.2021/CW/JT Ein voller Erfolg war das Indianercamp des GJW-NOS auf dem Alpaka-Hof in Jessen. "Das Ziel ist es, dass die Kinder wertgeschätzt werden" sagte Hans-Joachim Schwan als Projektleiter und Mitglied der Landesverbandsleitung.
Vom 13.-22.08. war wieder lndianercamp, dieses Mal in Lindwerder. Auf einer Grünfläche, wo sonst nur die Alpakas grasen, war ein abgestecktes Gelände für uns vorbereitet. Mit tatkräftiger Unterstützung aller Indianer-Mitarbeiter wurden am Freitag die Zelte zum Schlafen, für die Technik/Materialien und die gemeinsamen Mahlzeiten aufgebaut, letzte Absprachen getroffen und alles für die Ankunft der Kinder am nächsten Tag vorbereitet.


Wie schön, nach 2 Jahren Pause viele aus den Vorjahren bekannte l<inder wiederzusehen - manche sind so gewachsen und haben sich verändert, dass man 3x hinschauen musste, um sich sicher zu sein, dass er oder sie es ist... Und schön, neue Kinder zu begrüßen und kennenzulernen.


Weniger alte und viele neue Mitarbeiter haben schnell zusammengefunden und gemeinsam Verantwortung für die Kinder übernommen. Die Kinder, zwischen 7 und 14, teils aus schwierigen Familiensituationen, manche Heimkinder, mit einer (psychischen) Last im Gepäck, oft kratzbürstig, aber auch liebesbedürftig, übermütig, oft erstaunlich. Eine Woche gemeinsam mit den Kindern: Lachen und Weinen, viele kleine und große Erlebnisse, Spiel und Spaß auf dem Trampolin, Fahrradfahren auf dem Platz, Staffellauf und Geländespiel, ein Ausflug zum Kletterpark mit Kanufahren, Basteln, Pizza backen, mit den Geschichten um Noah, am Lagerfeuer mit Grill, am Badesee in Dixförda und Fahrt dorthin und zurück mit Traktor und Hänger, beladen mit singenden Kindern und Mitarbeitern; beim Talenteabend (wo die Kinder zeigen konnten, was offensichtlich oder bisher verborgen in ihnen steckt an Begabungen und Fähigkeiten), auf einem Ausflug in den Kletterpark mit Kanufahre;, singen und beten, Gute-Nacht-Geschichten, Insektenjagd abends im Zelt (vor denen sich vor allem die kleinen Mädchen fürchten), eine kleine heiß umkämpfte Babykatze, die Alpakas fast immer in der Nähe...
Eine Woche nur im Jahr - so wenig und doch viel, auf die die Kinder sich das ganze Jahr freuen, wo sie gute Impulse bekommen und unbedingt wiederkommen wollen. An manchen Kindern entdecken wir Mitarbeiter positive Veränderungen nach einem Jahr oder mehreren, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit; aus Kratzbürsten und Wildfängen werden umgängliche und erstaunliche Teenager - wir sind überrascht und erfreut, hoffen und beten für diese Kinder, die einen Platz in unseren Herzen haben, und fangen schon an, Pläne fürs kommende Jahr zu machen...
Herzlichen Dank an alle, die an uns gedacht und für diese Aktion gebetet haben, leckeren Kuchen gebacken und Marmelade gekocht, gespendet, uns besucht oder anders im Hintergrund unterstützt haben. Vielen Dank an Andreas und Michaela für die Gastfreundschaft und Versorgung, Peter und seiner ganzen Familie bis zum Jüngsten, die beim Auf- und Abbau geholfen haben. Danke an Hildegard aus Wittenberg, die uns die Morgenandachten gehalten hat, Brigitte für den Mitarbeiter­ Abschlussgottesdienst; danke an das Gemeindejugendwerk, das unsere Arbeit unterstützt, danke dem tollen Küchen- und dem Leitungsteam, das so Vieles organisiert und vorbereitet hat und immer ein offenes Ohr für Anfragen und Anliegen hatte, und nicht zuletzt unserem Gott, der dafür gesorgt hat, dass dieses Camp stattfinden konnte.

 Bericht: Christine Witte Foto: Mitteldeutsche Zeitung